Freilandmuseum Lehde
Freilandmuseum Lehde
Louisenhof
Burg.Spreewald ·

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Ausflugsziele

Freilandmuseum Lehde

Urlaubsziele im Spreewald

Freilandmuseum Lehde,
das älteste Freilandmuseum Brandenburgs

Bei einem Urlaub im Spreewald darf natürlich auch ein Besuch im ältesten Freilandmuseum Brandenburg, dem Freilandmuseum Lehde, nicht fehlen.

Peter BeckerFreilandmuseum Lehde_Erlebnisplatz Waesche waschen Foto- Museum OSLPeter Becker: Freilandmuseum Lehde-Erlebnisplatz-Wäsche waschen – Foto- Museum OSL

Das Freilandmuseum Lehde ist dem Leben im Spreewald im 19. Jahrhundert gewidmet. Eröffnet wurde das Museum am 26. Juli 1957 auf Initiative des Direktors des Spreewaldmuseums Lübbenau. Das Freilandmuseum war im Jahr 2007 Drehort für den Film „Frau Holle“. Gegliedert ist das Museum in drei für die Region typische Hofanlagen:

Hof Lehde: Bei dem „Hof Lehde“ handelt es sich um einen sogenannten Haufenhof aus Lehde, bestehend als komplette museale Haus- und Wirtschaftsanlage aus Wohn-Stall-Haus, Backhaus und Schweinestall. Die Besonderheit bei diesem Hof ist die Tatsache, dass Mensch und Tier unter einem Dach gelebt haben und es nur eine große Stube mit einem Familienbett gibt, in dem bis zu sechs Familienmitglieder verschiedener Generationen geschlafen haben.

Hof Burg: Dieser Hof ist benannt nach einem Hof aus der Burger Gegend und besteht aus einem Doppelstubenhaus, einem typischem Kahnschuppen, einer Mägde- und Futterkammer sowie einem Stallgaleriebau.

Hof Randgebiet: Der „Hof Randgebiet“ ist einem Hof aus dem Spreerandgebiet nachempfunden und besitzt ein großes Wohnhaus, ein kleines Auszugshaus und Stallanlage.

Familienbett Hof aus Lehde_FFamilienbett Hof aus Lehde, Freilandmuseum Lehde, Foto: Steffen Rasche

In den einzelnen Gebäuden erfährt man Interessantes über die Wohn- und Lebensweise der Spreewaldbewohner. Nicht vergessen darf man an dieser Stelle die Geschichte und die Erzeugung der beliebten Spreewaldgurken, die ebenfalls ausführlich vorgestellt wird. Auch die älteste Kahnbauerei des Ortes ist im Freilandmuseum zu besichtigen. Außerdem werden verschiedene Exponate aus den Bereichen Handwerksgeräte, Töpferei, Korbflechterei, Heilpflanzen, Spreewaldfischerei und Volkskunst gezeigt. Auch eine Kunstgalerie und eine Ausstellung historischer Trachten sind im Freilandmuseum vorhanden.

Besonders an Feiertagen lohnt sich ein Besuch im Freilandmuseum, dort werden die historischen Handwerke wie beispielsweise der Blaudruck, Töpfern und Korbflechten ausgeführt und man kann sich live davon überzeugen, wie im 19. Jahrhundert gearbeitet wurde. Doch man kann im Freilandmuseum nicht nur zuschauen und staunen, sondern man kann auch selbst Hand anlegen und sich im Melken üben, mit Seife und Waschbrett Laken waschen, mit Holzschuhen laufen üben oder ein echtes Spreewald-Blockhaus bauen.

Wohnstallhaus aus Lehde_Freilandmuseum Lehde Foto_Steffen RascheWohnstallhaus aus Lehde, Freilandmuseum Lehde, Foto: Steffen Rasche

Ein besonderer Tipp: Kombinieren Sie ihren Besuch im Freilandmuseum doch mit einem kleinen Spaziergang. Parken Sie ihr Auto einfach in Lübbenau und spazieren sie die 2 Kilometer durch die Lübbenauer Altstadt bis zum Freilandmuseum. Die Altstadt mit ihren kleinen Cafés und Geschäften bietet jede Menge tolle Fotomotive.

 

Sie möchten dieses einmalige Freilandmuseum gerne selbst erleben? Der Louisenhof in Burg befindet sich in perfekter Lage inmitten des Spreewaldes. Das 4-Sterne-Hotel ist der ideale Ausgangspunkt, um die Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele der vielfältigen Urlaubsregion Spreewald zu erkunden. Weitere Informationen über Zimmer, Wellness-Angebote und spezielle Arrangements erhalten Sie unter: www.louisenhof-burg.de


Ausflugsziele — Beitrag vom 2.11.2017